Haarzyklus, was ist der haarzyklus?

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Tipps, um den Haarzyklus zu verlängern

Haarfollikel werden von Dermatologen auch Haarorgane genannt, mit Recht. Im Laufe eines Lebens produziert jeder Haarfollikel viele Meter und ein durchschnittlich produktiver  Haarschopf viele 100.000 Meter Haarsubstanz. Wie jedes andere menschliche Organ brauchen Haarfollikel ideale Arbeitsbedingungen, um ihre Aufgabe zu erfüllen. Unser Herz verlangt nach Mineralstoffen wie Kalium und Magnesium, um Herzrhythmusstörungen zu vermeiden. Unsere Niere braucht viel Flüssigkeit und nicht zu viel Alkohol. Unsere Augen eine Sonnenbrille, um in gleißendem Sonnenlicht noch zu sehen. Gut für unsere Haare und eine Ausweitung der Wachstumsphase:

  1. Haare nicht zu oft waschen: Durch jede Haarwäsche wird wichtiges Thiocyanat aus Kopfhaut und Haaren herausgespült. Der Organismus braucht einige Tage, um diesen Mangel auszugleichen. Ohne körpereigenes Thiocyanat fällt es den Haarfollikeln schwerer, den Zellstoffwechsel an der Haarwurzel in Gang zu halten.
  2. Stress vermeiden: Psychischer Stress setzt Entzündungsprozesse in Gang, die sich negativ auf die Haarproduktion an der Haarwurzel auswirken. Der Haarfollikel reagiert mit Haarausfall, um das Haarorgan als Ganzes zu erhalten. Ist die Entzündung geheilt, beginnt die Haarproduktion von Neuem.
  3. Ausgewogene Ernährung: Haarfollikel brauchen Energie und Proteine, damit sie ihre Aufgabe erfüllen können und Haarsubstanz bilden. Mangeldiäten oder Hungerkuren sind kontraproduktiv, weil sie unseren Haarorganen wichtige Bausteine vorenthalten, seien es Proteine, aber auch Fette, Kohlenhydrate, Spurenelemente, Vitamine. Alles ist wichtig.
  4. Mechanische Reize vermeiden: Dauerhafter Zug auf die Haare, zum Beispiel durch einen Pferdeschwanz, stört die Haarorgane bei ihrer Arbeit. Vergleichbar ist das mit dem sprichwörtlichen „Sand im Getriebe“. Lassen wir unsere Haarorgane möglichst unbehelligt arbeiten.
  5. Behutsames Styling: Die beliebteste Form zu stylen: mit Hitze. Werden Fön, Glätteisen oder Lockenstab zu oft benutzt, können die Haare brechen. Ein weiterer unangenehmer Nebeneffekt: eine trockene Kopfhaut und Juckreiz.